Evers-Meyer fordert gutes Timing für JadeWeserPort
25. Mai 2010
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Karin Evers-Meyer hat sich dafür ausgesprochen, die Inbetriebnahme des JadeWeserPorts an eine ausreichende Auslastung des Hafens bereits in der ersten Ausbaustufe zu binden.
Evers-Meyer fordert „gutes Timing“ für den Jade-Weser-Port
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer hat sich dafür ausgesprochen, die Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports an eine ausreichende Auslastung des Hafens in der ersten Ausbaustufe zu binden. Das bedeutet nach Einschätzung der Abgeordneten, dass man einen Containerumschlag von über 1 Mio. TEU vertraglich absichern muss. „Dafür ist es nicht hilfreich, wenn jetzt täglich in der Presse um jeden Monat gefeilscht wird, in dem der Hafen in Betrieb gehen soll. Das verunsichert die Investoren. Wichtig für den Erfolg des JWP ist ein professionelles Timing und das bedeutet im Falle des JadeWeserPorts, dass Fertigstellung, Anbindung, Inbetriebnahme und Anfangsauslastung zeitlich zusammenfallen müssen. Dann ist es für Unternehmen interessant, hier zu investieren“, so Evers-Meyer.
Eine mögliche Verschiebung der Inbetriebnahme um neun Monate ist nach Ansicht von Karin Evers-Meyer der derzeit schwierigen konjunkturellen Lage im Containergeschäft geschuldet. Evers-Meyer: „Deswegen ist die Verschiebung keine Absage an Wilhelmshaven sondern beschreibt die derzeit schwierige Lage für alle Häfen in Europa. Es wäre wünschenswert, wenn die Landesregierung endlich eine klare Linie fände, mit der sie sich auch der Unterstützung des Bundes sicher sein könnte. Damit schließe ich auch eine Konjunkturhilfe für die Betreiber, wie sie viele andere Unternehmen in Deutschland derzeit bekommen, nicht aus.“
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